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Antrag zum Verbot von Smart Glasses in den Karlsruher Bäderbetrieben und anderen Einrichtungen
Smart Glasses mit integrierten Kameras machen unbemerkte Aufnahmen im öffentlichen Raum immer einfacher. Eine aktuelle Studie zeigt, dass über die Hälfte solcher heimlichen Videos potenzielle Belästigungen darstellen und Betroffene – meist Frauen – im Netz öffentlich bloßgestellt werden.
Gegen solche Übergriffe und Verletzungen der Persönlichkeitsrechte braucht es konsequentes Handeln. Da die Betroffenen von den Plattformen und Behörden oft im Stich gelassen werden, muss die Stadt präventiv durchgreifen.
Insbesondere im Schwimmbad oder in der Sauna muss man darauf vertrauen können, nicht heimlich gefilmt zu werden. Gleiches gilt für weitere öffentliche Einrichtungen, ein besonderes Augenmerk muss hier auch auf den Schutz Minderjähriger gelegt werden.
Wir beantragen deshalb ein explizites Verbot von Smart Glasses in allen Karlsruher Bädern, eine Prüfung für den KVV und weitere städtische Einrichtungen sowie gezielte Schulungen für das Personal, um datenverarbeitende Brillen erkennen und entsprechend handeln zu können.
Den Antrag könnt Ihr hier im genauen Wortlaut nachlesen:
Verbot datenverarbeitender Brillen („Smart Glasses“) in Karlsruher Bäderbetrieben und weiteren öffentlichen Einrichtungen

