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            <title>Fraktion Die Linke im Karlsruher Gemeinderat: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Fraktion Die Linke im Karlsruher Gemeinderat</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 01:47:40 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 23 Sep 2026 01:47:40 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-449381</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 19:38:48 +0200</pubDate>
                <title>Anfrage zu Sanierungsvorhaben und Mietpreisentwicklung bei der Volkswohnung </title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/anfrage-sanierungsvorhaben-und-mietpreisentwicklung-bei-der-volkswohnung/</link>
                
                <description>Vor den Sommerferien haben wir eine Anfrage zum aktuellen Stand der Sanierungsvorhaben und zur Mietpreisentwicklung bei der Volkswohnung gestellt. Auslöser: Der öffentlich gewordene Protest von mehr als 120 Mieter*innen der Volkswohnung in der Königsberger Straße / Waldstadt, die über zahlreiche Mängel klagen und eine Petition ins Leben gerufen haben. 

Wir stellen uns die Frage: &quot;Sparen wir die Volkswohnung kaputt?&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Volkswohnung muss sich als kommunale Gesellschaft um eine gute Wohnraumversorgung zu sozial verträglichen Mieten kümmern. Gemeinwohl muss Vorrang vor Profiten haben. Im Vergleich zum „freien Markt“ müssen die Mieten preisdämpfend sein, statt sich am preistreibenden Mietspiegel zu orientieren.&nbsp;<br><br>Doch ist die Volkswohnung angesichts der katastrophalen Haushaltslage der Stadt und dem daraus resultierenden Beschluss, Vermögen abzuführen, derzeit und auch perspektivisch noch in der Lage, ihren Aufgaben gerecht zu werden?&nbsp;<br><br>Unsere Anfrage dient der Bestandsaufnahme und Bewertung, um einen Überblick über die aktuelle Situation und die Auswirkungen der Haushaltspolitik zu erlangen.&nbsp;<br><br>Hier geht es zur Anfrage im genauen Wortlaut:<br><br><a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/presse/detail/news/anfrage-sanierungsvorhaben-und-mietpreisentwicklung-bei-der-volkswohnung-1/" target="_blank" class="link">Anfrage: Sanierungsvorhaben und Mietpreisentwicklung bei der Volkswohnung&nbsp;</a><br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449183</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 20:26:34 +0200</pubDate>
                <title>Trauer um Dieter Emig</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/trauer-um-dieter-emig/</link>
                
                <description>Unser langjähriger politischer Weggefährte Dieter Emig ist tot.

Dieter war ein konsequenter Kämpfer gegen Armut und für mehr soziale Gerechtigkeit. 
In der Gründungsphase unserer Partei war er Mitglied des Kreisvorstandes. Als kluger Kopf mit reicher politischer Erfahrung hat er außerdem viele Jahre die Kommunalpolitik der LINKEN begleitet in enger Zusammenarbeit mit den Stadträt*innen Niko Fostiropoulos und Sabine Zürn.
Wir haben viel von ihm gelernt, mit seiner Geduld und Beharrlichkeit hat er die Partei und die Menschen darin gestärkt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Kreisvorstand Die Linke Karlsruhe
mit der damaligen Kreissprecherin Karin Binder (MdB von 2005-2017)

Die Linke Gemeinderatsfraktion
mit den ehemaligen Stadträt*innen Niko Fostiropoulos und Sabine Zürn</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448126</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 20:56:17 +0200</pubDate>
                <title>Offener Brief zur Abstimmung zur Anerkennung des International Christian Fellowship e.V. Karlsruhe als Träger der freien Jugendhilfe</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/offener-brief-zur-abstimmung-zur-anerkennung-des-international-christian-fellowship-ev-karlsruhe-als-traeger-der-freien-jugendhilfe/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Mentrup,
sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Melchien,
sehr geehrte Mitglieder des Jugendhilfeausschusses,
liebe Kolleg*innen,

mit Entsetzen haben wir - mitten im Pride Month - die Vorlage zu TOP 1 des Jugendhilfeausschusses am 19.06.2026 zur Kenntnis genommen.
Das International Christian Fellowship Karlsruhe e.V. hat mit Schreiben vom 27.02.2026 die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SBG VIII beantragt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadtverwaltung empfiehlt dem Jugendhilfeausschuss, der Anerkennung zuzustimmen.&nbsp;<br>Wir sehen das sehr kritisch.<br><br>Öffentliche Auftritte von Teilorganisationen des ICF lassen eine Befürwortung und Verharmlosung von Konversionstherapie erkennen.&nbsp;</p>
<p><strong>Queerness ist keine Krankheit!</strong></p>
<p>Versuche, diese so zu behandeln, etwa durch Konversionstherapien, haben nachweislich schwere bis schwerste psychische Folgen für die Betroffenen und werden vom Weltärztebund als Menschenrechtsverletzung eingestuft. In Deutschland sind Konversionstherapien darum aus gutem Grund verboten - besonders Jugendliche und Kinder unterliegen hier einem besonderen Schutz.</p>
<p>Auch vertritt ICF fragwürdige Positionen, die Enthaltsamkeit generell mit Reinheit gleichsetzen, was Jugendlichen eine wenig entwicklungsfördernde Vorstellung von Sexualität vermittelt.<br><br>Die Stadtverwaltung geht in der Vorlage in keinster Weise auf besagte Positionen von Teilorganisationen von ICF ein. Seitens ICF Karlsruhe findet man auch keine eindeutigen, öffentlichen Distanzierungen von oben aufgeführten Kritikpunkten.</p>
<p><strong>Wir fordern daher eine Absetzung des TOP 1 und eine tiefgehende Prüfung seitens der Verwaltung sowie eine interne Beratung unter Miteinbeziehung des Büros der Gleichstellungsbeauftragten und der queeren Einrichtungen der Stadt Karlsruhe.&nbsp;</strong></p>
<p>Dabei erwarten wir ein besonderes Augenmerk auf die in der Vorlage in den Erläuterungen aufgeführten Rechtsgrundlagen für die Anerkennung.<br><br><strong>Queere und nicht-queere Jugendliche und Kinder verdienen eine Gesellschaft die sie so wertschätzt und fördert, wie sie sind. Die Jugendhilfe hat hier eine besondere Verantwortung.&nbsp;</strong></p>
<p>Aus unserer Sicht bestehen ernsthafte Zweifel, ob ICF Karlsruhe e.V. dieser gerecht werden kann. Dies erfordert zwingend eine intensive Auseinandersetzung unter Miteinbeziehung geeigneter Fachstellen.&nbsp;<br><br><br>Anne Berghoff, Leyla Duran und Tanja Kaufmann<br>Fraktion Die Linke im Karlsruher Gemeinderat</p>
<p>Mathilde Göttel<br>Altstadträtin<br><br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-447189</guid>
                <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 19:10:35 +0200</pubDate>
                <title>Antrag: Mietwucher effektiv entgegenwirken</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/antrag-mietwucher-effektiv-entgegenwirken/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Bereits Ende vergangenen Jahres haben wir einen Antrag eingereicht, der Unterstützung von städtischer Seite im Kampf gegen überhöhte Mieten und Mietwucher fordert. 

Über 40% - in vielen Fällen sogar 50% und mehr – des Nettoeinkommens gehen bei  Mieter*innen allein für ein „Dach überm Kopf“ drauf. Die stetig steigenden Mieten entwickeln sich mehr und mehr zu einem der drängendsten sozialen Probleme. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Karlsruhe liegen viele Angebotsmieten weit über dem gemäß Mietspiegel zulässigen Quadratmeterpreis. Die ersten Auswertungen der im vergangenen Jahr von der Fraktion Die Linke im Bundestag für Karlsruhe zur Verfügung gestellten Mietwucher-App bestätigen bei den gemeldeten Fällen eine durchschnittliche Überschreitung der ortsüblichen Vergleichsmiete von 51,34% (Stand: Januar 2026) - das ist Mietwucher und somit eine Straftat.&nbsp;<br><br>Wir finden: Die Bürger*innen dürfen im Kampf gegen überhöhte und insbesondere Wuchermieten nicht alleine gelassen werden!&nbsp;<br><br>Unser Antrag fordert, dass die Stadt Karlsruhe eine Anlaufstelle schafft, an die sich Mieter*innen mit Wuchermieten wenden können und bei der sie Unterstützung erhalten. Die Stadt Frankfurt bietet diese Form der Unterstützung bereits sein einigen Jahren an – unterfüttert mit mehreren Personalstellen. Auch Tübingen hat eine solche Anlauf- und Beratungsstelle, hier allerdings mit deutlich geringeren personellen Ressourcen.<br><br>Die Stadt Karlsruhe kann weder eine dezidierte Stelle zur Meldung, noch zur Ahndung von Mietpreisüberhöhung aufweisen, obgleich der Wohnungsmarkt der Stadt angespannt ist. Wir sind der Überzeugung, dass sich eine solche Stelle auch mit vergleichsweise geringem Personal- und Ressourcenaufwand einrichten lässt.&nbsp;<br><br>Zusätzlich zu besagter Anlaufstelle fordern wir ein Mietmonitoring, bei dem Mietangebote auf dem Wohnungsmarkt gescannt werden und Vermieter*innen mit ordnungswidrigen oder gar strafrechtlich relevanten Angeboten aktiv auf den Verstoß aufmerksam gemacht werden.&nbsp;<br><br>Unser Antrag wird am 22.04.26 im Sozialausschuss vorberaten.&nbsp;<br>Der Antrag ist im genauen Wortlaut hier nachzulesen:&nbsp;<br><br><a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/initiativen-im-gemeinderat/news/antrag-bezahlbaren-wohnraum-sichern-mietwucher-effektiv-entgegenwirken/" target="_blank">https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/initiativen-im-gemeinderat/news/antrag-bezahlbaren-wohnraum-sichern-mietwucher-effektiv-entgegenwirken/</a></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-444361</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 15:28:27 +0100</pubDate>
                <title>Doppelhaushalt 26/27: Nein zum Sozialabbau</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/doppelhaushalt-26-27-nein-zum-sozialabbau/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Wir haben bei der Abstimmung zum Satzungsbeschluss zum Doppelhaushalt 2026/2027 mit &quot;Nein&quot; gestimmt und den Haushalt damit abgelehnt.  

Kleine Erfolge gab es. In den drei langen Verhandlungstagen konnten wir in Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen einige Kultureinrichtungen vor dem Aus bewahren, die Finanzierung von queerKAstle sicherstellen und auch einige wenige Kürzungen im Sozialen abmildern. Auch haben wir Druck gemacht hinsichtlich der Eigenreinigung, die nun nicht komplett aufgegeben, sondern nur pausiert wird. Der Volkswohnung wurden ebenfalls keine Gelder entzogen, hier kam uns die Verwaltung entgegen. 

Insgesamt sind die Einschnitte aber so tief, dass wir unmöglich zustimmen konnten. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir Linke sind der Überzeugung, dass wir eben nicht am Sozialen sparen müssten. Denn Geld ist genug da, es ist schlicht falsch verteilt. Es braucht eine grundlegende Umverteilung und massiven Druck auf die Landes- und Bundesregierung um dieser finanziellen Schieflage der Kommunen ein Ende zu setzen.&nbsp;<br><br>Wir kritisieren aber auch das Vorgehen bei der Aufstellung dieses Haushalts. Mehr dazu in der Rede unserer Stadträtin Anne Berghoff zur Ablehnung:&nbsp;<br><br><i>"Liebe Karlsruher*innen,&nbsp;</i></p>
<p><i>&nbsp;„Sparhaushalte“ mit massiven Kürzungen, werden gerade in vielen Städten angesichts einer Notlage beschlossen, die uns von Land und Bund eingebrockt wurde – weil uns nicht die Mittel zufließen, die wir für die uns auferlegten Aufgaben benötigen.</i><br><i>&nbsp;</i><br><i>Die Folge: es wird kaputtgespart, was über Jahre politisch erkämpft wurde. Errungenschaften, die Karlsruhe besonders lebenswert gemacht haben.</i></p>
<p><i>Nun wird auf allen Ebenen versucht, uns die Sparpolitik als alternativlos zu verkaufen. Es wird gefordert, Verantwortung für desaströse Kürzungen zu übernehmen. Gleichzeitig werden die Folgen für lokale Strukturen und die Gesellschaft klein geredet.</i></p>
<p><i>Letzte Woche wurden viele problematische Entscheidungen getroffen. Am bittersten sind für uns die Kürzungen bei den Schwächsten dieser Gesellschaft, bei Kindern und Jugendlichen, Einschränkungen in der Arbeit von sozialen Trägern und Kultureinrichtungen aber auch bei gesellschaftspolitischen Projekten.</i><br><i>&nbsp;</i><br><i>Genauso die Entscheidungen, die den Alltag der Menschen, insbesondere Familien, in eh schon verdammt teuren Zeiten noch teurer machen - Erhöhungen der Kitagebühren, beim Schulessen oder den Eintritten in Zoo und Bäder. Auch der massive Stellenabbau, der für die Mitarbeitenden der Verwaltung mehr Druck und Arbeitsbelastung bedeuten wird.</i></p>
<p><i>Unsere „rote Linie“ war und ist immer der soziale Bereich.&nbsp;</i><br><i>Auch wenn wir dankbar für jede einzelne Kultureinrichtung sind, die nun verschont bleibt, dankbar für jedes Projekt, dass auch weiter umgesetzt werden kann, bleibt das Gesamtergebnis aus unserer Sicht katastrophal.&nbsp;</i></p>
<p><i>Nun werden Standards herabgesetzt und soziale Strukturen geschwächt. In einer von multiplen Krisen geprägten Situation mit steigenden Lebenshaltungskosten, einem Rechtsruck und starken Angriffen auf den Sozialstaat ist das gefährlich. &nbsp;</i></p>
<p><i>Dass sich die Diskussion am Ende nicht um die Einschnitte im Sozialen dreht, sondern vom Auto beherrscht wird, ist für uns besonders enttäuschend. Das offenbart einiges.</i></p>
<p><i>Wir kritisieren nicht nur den Inhalt dieses Haushalts, sondern auch den Prozess. Rasenmäher sind für uns tabu. Ob in der Kultur oder bei der prozentualen Verteilung der Auflagen über alle Dezernate. Auch die viel zu späte und unzureichende Einbindung der Öffentlichkeit kritisieren wir.</i><br><i>&nbsp;</i><br><i>Die Zivilgesellschaft hat sich trotzdem lautstark geäußert - dafür danken wir allen, die für ein solidarisches Karlsruhe auf der Straße waren.</i></p>
<p><i>Wir Linke können und werden diesen Haushalt nicht absegnen.</i><br><i>Wir stehen an der Seite derer, die die Folgen zu spüren bekommen und möchten gemeinsam für mehr Gerechtigkeit streiten.</i><br><br><i>Und noch ein Letztes:</i><br><br><i>Liebe Karlsruher*innen,</i><br><i>Ginge es nach der AfD, hätten wir in vielen Bereichen einen noch viel heftigeren Kahlschlag erlebt – Klimaschutz gäbe es gar nicht mehr.</i><br><i>&nbsp;</i><br><i>Lasst euch nicht von der inszenierten Familienfreundlichkeit blenden – wie familienfreundlich oder gar zukunftsorientiert kann man sein, wenn man an der Grundlage unserer aller Zukunft sägt?</i><br><i>&nbsp;Wenn man kontinuierlich daran arbeitet, einen Keil mitten in unsere Gesellschaft zu treiben?</i><br><i>&nbsp;Wenn man Menschen – und dazu gehören auch Familien und Kinder – zu Sündenböcken macht, die vor Krieg und Not auf der Suche nach Schutz in dieses Land geflohen sind?</i><br><i>&nbsp;</i><br><i>Kein Fußbreit dem Faschismus.</i><br><i>Danke."</i><br><br><br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-442823</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 10:42:24 +0200</pubDate>
                <title>Anfrage: Versorgungslage für Betroffene von ME/CFS, Long-Covid und dem Post-COVID-Syndrom im Stadtgebiet Karlsruhe</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/anfrage-versorgungslage-fuer-betroffene-von-me-cfs-long-covid-und-dem-post-covid-syndrom-im-stadtgebiet-karlsruhe/</link>
                <author>Die Linke Fraktion </author>
                <description>Die gesundheitlichen Folgen von COVID-19 bleiben für viele Menschen leider deutlich spürbar.  Insbesondere Long-COVID und das Post-COVID-Syndrom stellen für Betroffene eine erhebliche Belastung dar. Eine eng verwandte Erkrankung ist ME/CFS – die Myalgische Enzephalomyelitis bzw. das Chronische Fatigue-Syndrom. Sie zeigt eine vergleichbare, oft überschneidende Symptomatik, darunter eine ausgeprägte körperliche und geistige Erschöpfung, die oft durch geringe Belastung verstärkt wird. 

Die Versorgungsangebote sind für Menschen, die an schweren Formen von Long-/Post-COVID und ME/CFS leiden, bei weitem nicht ausreichend. Wir möchten wissen, wie Karlsruhe aufgestellt ist und haben eine Anfrage zu Fallzahlen, Versorgungslage und Bestrebungen zur Spezialisierung gestellt: 

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><br><strong>Anfrage: Versorgungslage für Betroffene von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue-Syndrom (ME/CFS), sowie Betroffene von Long-Covid und dem Post-COVID-Syndrom (PCS) im Stadtgebiet Karlsruhe</strong></p>
<p><br>1.&nbsp;<br>Liegen der Verwaltung konkrete Fallzahlen von Betroffenen von ME/CFS im Stadtgebiet Karlsruhe vor?&nbsp;</p>
<p>a.&nbsp;<br>Falls ja, wie hoch ist die Zahl an Betroffenen im Stadtgebiet Karlsruhe?</p>
<p>b.&nbsp;<br>Falls es keine Zahlen dazu gibt für das Stadtgebiet Karlsruhe, liegen dem Gesundheitsamt auf Landkreisebene Zahlen dazu vor?</p>
<p>c.&nbsp;<br>Falls weder auf Landkreis- noch auf Stadtgebietsebene Zahlen dazu vorliegen, gibt es Bestrebungen der Verwaltung diese zu erheben, etwa durch Inauftraggebung einer Studie?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.&nbsp;<br>Liegen der Verwaltung konkrete Fallzahlen von Personen die an Long-COVID und/oder dem Post-COVID-19 Syndrom (PCS) erkrankt sind oder waren?</p>
<p>a.&nbsp;<br>Falls ja, wie hoch ist die Zahl an Betroffenen im Stadtgebiet Karlsruhe?</p>
<p>b.&nbsp;<br>Falls es keine Zahlen für das Stadtgebiet Karlsruhe dazu gibt, liegen dem Gesundheitsamt auf Landkreisebene Zahlen dazu vor?</p>
<p>c.&nbsp;<br>Falls weder auf Landkreis- noch auf Stadtgebietsebene Zahlen dazu vorliegen, gibt es Bestrebungen der Verwaltung diese zu erheben, etwa durch Inauftraggebung einer Studie?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3.&nbsp;<br>Existieren im Stadtgebiet oder im Landkreis spezielle öffentliche Versorgungszentren oder Anlaufstellen für ME/CFS bzw. gibt es Anlaufstellen die in ihrem Angebotsspektrum auch die Versorgung von Menschen mit ME/CFS beinhalten?</p>
<p>a.&nbsp;<br>Falls ja, sind diese öffentlich einsehbar (z.B. auf der Internetseite der Stadt) oder gibt es Bestrebungen eine öffentliche Einsehbarkeit herzustellen?<br>&nbsp;</p>
<p>4.&nbsp;<br>Liegen der Verwaltung Informationen über die Versorgungslage für Betroffene von ME/CFS im Stadtgebiet, wie etwa die Anzahl niedergelassener Ärzt*innen mit Expertise in der Diagnostik und Behandlung von ME/CFS vor?</p>
<p>a.&nbsp;<br>Falls ja, wie hoch ist die Zahl der niedergelassenen Ärzt*innen mit Expertise in der Diagnostik und Behandlung von ME/CFS im Stadtgebiet Karlsruhe?<br>&nbsp;</p>
<p>5.&nbsp;<br>Gibt es im städtischen Klinikum Strukturen um spezielle Behandlungen von ME/CFS zu gewährleisten?</p>
<p>a.&nbsp;<br>Falls ja, stellt die Verwaltung eine Möglichkeit zur Verfügung, diese öffentlich einzusehen (z.B. auf der Internetseite der Stadt) oder gibt es Bestrebungen eine öffentliche Einsehbarkeit bereitzustellen?</p>
<p>6.&nbsp;<br>Gibt es Bestrebungen von der Verwaltung eine Erhebung durchzuführen, welche niedergelassenen Ärzt*innen im Stadtgebiet eine Expertise in der Diagnostik und Behandlung von ME/CFS haben?&nbsp;</p>
<p>7.&nbsp;<br>Welche Aktivitäten gibt es bezüglich der hausärztlichen Versorgungslage seitens ME/CFS-Patient*innen des zuständigen Gesundheitsamtes oder der kommunalen Gesundheitskonferenz?</p>
<p>8.&nbsp;<br>Gibt es Bestrebungen seitens des Gesundheitsamtes, von städtischen Stellen wie der kommunalen Gesundheitsförderung oder dem städtischen Klinikum die Einrichtung eines lokalen Versorgungszentrums zu unterstützen, das auf die Behandlung von ME-CFS, Long-COVID und PCS spezialisiert ist?&nbsp;</p>
<p>a.&nbsp;<br>Gibt es sonstige Bestrebungen der genannten Stellen die Versorgungslage dieser Patient*innen-Gruppen zu verbessern?<br>&nbsp;</p>
<p>9.&nbsp;<br>Sind der kommunalen Gesundheitsförderung oder dem Gesundheitsamt Bestrebungen der Landes- und Bezirksärztekammer bekannt, die ärztliche Fortbildungen im Bereich ME/CFS und Long- bzw. Post COVID erweitern sollen?&nbsp;</p>
<p>10.&nbsp;<br>Wie viele Anfragen von Betroffenen und Angehörigen von ME/CFS,&nbsp; Long-Covid und PCS bekommt das Gesundheitsamt durchschnittlich innerhalb eines Jahres?&nbsp;</p>
<p>11.&nbsp;<br>Gibt es von Seiten der Stadtverwaltung (z.B. der kommunalen Gesundheitsförderung) oder des Gesundheitsamtes Überlegungen, Betroffenen und ihren Angehörigen gebündelte Informationen über Hilfestellungen und möglichen Anlaufstellen bereitzustellen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><u>Begründung der Anfrage:</u></p>
<p class="text-justify">Die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue Syndrom ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die zumeist infolge viraler Infektionskrankheiten auftritt. Sie ist durch nach Belastung einsetzende Fatigue (extreme Erschöpfung), Schlafstörungen, Störung autonomer Körperfunktionen, einer Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit, sowie Schmerzen und infektartige Krankheitssymptome gekennzeichnet. Betroffene der Erkrankung sind in ihrer Lebensgestaltung stark eingeschränkt, Schätzungen gehen davon aus, dass über 60% der Erkrankten in Folge der Erkrankung erwerbsunfähig werden.<a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftn1" title>[1]</a> Schwer oder sehr schwer erkrankte Personen sind in vielen Fällen hochgradig behindert, vollständig bettlägerig und auf umfassende Pflege angewiesen, da selbst kleinste Anstrengungen wie die Aufnahme von Nahrung nicht mehr möglich sein können. Stand 2025 existiert weder eine medizinische Erklärung für die Entstehung der Krankheit, noch eine ursächliche Therapie, sodass Betroffene lediglich die Möglichkeit zur medikamentösen Linderung einzelner Symptome haben.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Vor der COVID-19-Pandemie wurde die Zahl der Betroffenen im Bundesgebiet auf etwa 250.000 geschätzt<a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftn2" title>[2]</a>, 2023 gab es laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung etwa 620.000 Behandlungsfälle<a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftn3" title>[3]</a>, weswegen davon ausgegangen wird, dass die Zahl der an ME/CFS Betroffenen durch Infektionen mit COVID-19 stark gestiegen ist. Aktuellen Schätzungen zufolge sind in Deutschland etwa 650.000 Menschen von ME/CFS betroffen.<a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftn4" title>[4]</a>&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Betroffenenverbände wie die deutsche Gesellschaft für ME/CFS e.V., sowie Krankenkassen wie die AOK berichten von einer bundesweit völlig unzureichenden Versorgungslage. In Deutschland existieren bislang lediglich zwei auf die Behandlung von ME/CFS spezialisierte Ambulanzen, eine für Erwachsene in der Berliner Charité und eine für Kinder und Jugendliche in München. Die Behandlung ist dort aber aufgrund der enorm hohen Nachfrage auf Personen aus den jeweiligen Regionen beschränkt. Zwar stehen für Post-COVID Erkrankte Personen bundesweit über 100 Ambulanzen zur Verfügung, diese sind allerdings aufgrund fehlender Finanzierung und mangelndem Personal nicht auf die kontinuierlich wachsende Zahl der Patient*innen eingestellt. Im Umkreis von Karlsruhe befinden sich die nächsten Ambulanzen in Karlsbad, sowie in Heidelberg und Mannheim. Dies kann aufgrund der Belastungen durch Anreise und lange Wartezeiten auf einen Termin, sowie durch die Tatsache dass ME/CFS als eigenes Krankheitsbild eben nicht nur durch COVID-19 ausgelöst werden kann, jedoch kaum eine zufriedenstellende Versorgungssituation für die Betroffenen darstellen.</p>
<p class="text-justify">Auch für Personen aus dem Stadtgebiet Karlsruhe die zwar nicht an ME/CFS erkrankt sind, aber unter Long-COVID oder PCS leiden, stellt es eine aus unserer Sicht unzumutbares Hindernis dar, dass sie für eine hinreichende Versorgung auf Ambulanzen in Karlsbad, Heidelberg oder Mannheim angewiesen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die Ambulanz Heidelberg aufgrund abgelaufener Förderung seit dem 20.12.2024 geschlossen ist.<a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftn5" title>[5]</a> Die Ambulanz Langensteinbach hat ihre Warteliste seit Längerem geschlossen.<a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftn6" title>[6]</a> Faktisch gesehen steht damit für Betroffene aus dem Raum Karlsruhe also nur die Ambulanz Mannheim für Neuaufnahmen zur Verfügung. Dieses weist auf ihrer Website indes seit 2023 auf „längere Wartezeiten“ hin.<a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftn7" title>[7]</a></p>
<p class="text-justify">Mittlerweile wurde im Zuge wachsender öffentlicher Aufmerksamkeit der Handlungsbedarf seitens der Politik erkannt. So kündigen CDU/CSU und SPD im aktuellen Koalitionsvertrag an die „Versorgung und Forschung zu stärken“ ohne dabei jedoch auf konkrete Maßnahmen einzugehen.</p>
<p class="text-justify">Als kommunaler (Mit-)Versorger sehen wir die Stadt Karlsruhe in der Pflicht im Rahmen der ihr zu Verfügung stehenden Möglichkeiten für eine hinreichende Versorgung von Betroffenen von ME/CFS im Stadtgebiet bereitzustellen bzw. sich gegenüber zuständigen Stellen wie dem Landratsamt Karlsruhe, als für die Stadt zuständige Gesundheitsbehörde hierfür einzusetzen.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p>Unterzeichnet von:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tanja Kaufmann</p>
<p>Anne Berghoff</p>
<p>Franziska Buresch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftnref1" title>[1]</a><a href="https://www.mecfs.de/informationen-fuer-politisch-taetige/" target="_blank" rel="noreferrer">www.mecfs.de/informationen-fuer-politisch-taetige/</a></p>
<p><a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftnref2" title>[2]</a>&nbsp;Scheibenbogen et al. (2019),&nbsp;Chronisches Fatigue-Syndrom/CFS – Praktische Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie, Ärzteblatt Sachsen, 26–30, Sächsische Landesärztekammer, Dresden.</p>
<p><a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftnref3" title>[3]</a>&nbsp;https://www.riffreporter.de/de/wissen/mecfs-long-covid-krankheitsfaelle-kbv-behandlung</p>
<p><a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftnref4" title>[4]</a>&nbsp;https://mecfs-research.org/costreport-long-covid-and-mecfs/</p>
<p><a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftnref5" title>[5]</a>&nbsp;<a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/einrichtungen/post-covid-ambulanz-2290" target="_blank" title="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/einrichtungen/post-covid-ambulanz-2290" rel="noreferrer">https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/einrichtungen/post-covid-ambulanz-2290</a></p>
<p><a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftnref6" title>[6]</a>&nbsp;<a href="https://www.klinikum-karlsbad.de/medizin-und-pflege/fachabteilungen-zentren/klinische-psychologie-neuropsychologie/post-covid-ambulanz/" target="_blank" title="https://www.klinikum-karlsbad.de/medizin-und-pflege/fachabteilungen-zentren/klinische-psychologie-neuropsychologie/post-covid-ambulanz/" rel="noreferrer">https://www.klinikum-karlsbad.de/medizin-und-pflege/fachabteilungen-zentren/klinische-psychologie-neuropsychologie/post-covid-ambulanz/</a></p>
<p><a href="https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/#_ftnref7" title>[7]</a>&nbsp;<a href="https://www.zi-mannheim.de/behandlung/ambulante-angebote-ambulanz/ambulante-therapieangebote/ambulanz-fuer-post-covid-und-me/cfs.html" target="_blank" title="https://www.zi-mannheim.de/behandlung/ambulante-angebote-ambulanz/ambulante-therapieangebote/ambulanz-fuer-post-covid-und-me/cfs.html" rel="noreferrer">https://www.zi-mannheim.de/behandlung/ambulante-angebote-ambulanz/ambulante-therapieangebote/ambulanz-fuer-post-covid-und-me/cfs.html</a></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-442450</guid>
                <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 15:12:22 +0200</pubDate>
                <title>Für die Aufnahme aller schutzsuchenden Menschen aus Palästina - Unsere Stellungnahme zum offenen Brief an den Oberbürgermeister </title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/fuer-die-aufnahme-aller-schutzsuchenden-menschen-aus-palaestina-unsere-stellungnahme-zum-offenen-brief-an-den-oberbuergermeister/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Die Linke Gemeinderatsfraktion hat sich gemeinsam mit den Fraktionen der GRÜNEN, SPD, KAL und Volt in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Frank Mentrup gewandt, mit der Forderung, sich dem Appell mehrerer Kommunen anzuschließen, durch den die Bundesregierung dazu aufgefordert wird, ein humanitäres Kontingent zur Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder aus Gaza und Israel zu schaffen. Gleichzeitig soll Karlsruhe die Bereitschaft zur Aufnahme dieser Menschen zeigen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Weiterhin wird der Oberbürgermeister darum gebeten, sich auch in seiner Rolle als Präsident des Städtetags Baden-Württemberg gegenüber der Bundesregierung für die Vorbereitung eines geordneten Verfahrens im Hinblick auf ein solches humanitäres Aufnahmeprogramm einzusetzen.</p>
<p>Die Linke Gemeinderatsfraktion hält es aus humanitärer Sicht für unabdingbar, dass sich auch die Stadt Karlsruhe dafür einsetzt, dass so vielen Menschen wie möglich Schutz geboten werden kann, die unter dem genozidalen Vorgehen der Israelischen Regierung leiden. </p>
<p>„<em>Für uns darf es bei der Frage, ob Karlsruhe sich dafür einsetzen soll, leidenden und akut von der Vernichtung bedrohten Menschen zu helfen, keine zwei Meinungen geben. Schon aus humanitärer Sicht hat auch die Kommunalpolitik alles dafür zu tun, dass schutzbedürftigen Menschen unverzüglich die Hilfe zukommt, die ihnen zusteht. Dass dies anscheinend nicht von allen demokratischen Fraktionen so gesehen wird ist für uns absolut unverständlich</em>“, erklärt Stadträtin Tanja Kaufmann.</p>
<p>Gleichzeitig könne der gemeinsame Brief in seiner vorliegenden Form für Die Linke Gemeinderatsfraktion nicht mehr als einen Minimalkonsens darstellen. Angesichts der gravierenden Lage in Gaza dürften sich Appelle nicht darauf beschränken die Bundesregierung dazu aufzufordern „besonders schutzbedürftige“ Kinder aufzunehmen.</p>
<p>„<em>Selbstverständlich müssen Kinder bei der Aufnahme schutzbedürftiger Menschen an allererster Stelle stehen. Uns wäre es dennoch wichtig gewesen, klar zu benennen, dass alle Menschen in Gaza unter den von der israelischen Regierung verursachten, furchtbaren Bedingungen leiden</em>“, erläutert Stadträtin Anne Berghoff. <em>„Die massiven und systematisch ausgeführten Völkerrechtsbrüche der Netanjahu-Administration treffen alle Palästinenser*innen. Die Bundesregierung muss sich daher grundsätzlich zur Aufnahme der Menschen aus Gaza bereit erklären, und das unverzüglich. Wir haben uns aufgrund der prekären Lage dennoch dazu entschieden den Brief in vorliegender Form zu unterzeichnen, da es in der aktuellen Situation geboten ist, so schnell wie möglich im Rahmen unserer Möglichkeiten zu handeln. Die im Brief enthaltenen Forderungen hätten wir allerdings gerne ergänzt und verschärft.</em>“</p>
<p>Daher fordert Die Linke Fraktion zudem, dass die Stadt Karlsruhe klar zum Ausdruck bringt, als Zufluchtsort für alle schutzbedürftigen Palästinenser*innen zu dienen. Auch sollten wir uns dafür einsetzen, dass die Bundesregierung den durch Bundeskanzler Friedrich Merz beschlossenen vorläufigen partiellen Stopp der Waffenlieferungen an Israel sofort ausweitet.<br> &nbsp;<br> &nbsp;<em>  „Karlsruhe sollte den Prinzipien als weltoffene Stadt und sicherer Hafen für geflüchtete Menschen gerecht werden“</em>, so Berghoff weiter.</p>
<p>Stadträt*in Franziska Buresch ergänzt:<em> „Karlsruhe ist ein bedeutender Technologiestandpunkt für Deutschland, vor allem aufgrund des KIT. An diesem wird zum Leidwesen von Kriegsopfern auch an der Entwicklung neuer und bestehender Waffen geforscht. Gerätschaften, die dazu genutzt werden um Menschen zu töten - wie es die israelische Regierung gerade zu Tausenden in Gaza tut. Schon alleine deshalb sehen wir Karlsruhe noch einmal in einer ganz besonderen Verantwortung gegenüber all denjenigen Menschen die vor der Verwüstung und Zerstörung durch solche Waffen fliehen müssen. Der Oberbürgermeister muss sich endlich dafür aussprechen, dass keinerlei deutsche Waffen mehr in Kriegsgebiete geliefert werden – und dass an deutschen Universitäten wie dem KIT endlich aufgehört wird, daran zu forschen, wie solche Geräte noch tödlicher gemacht werden können.“</em></p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441027</guid>
                <pubDate>Sun, 18 May 2025 15:47:11 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: Kein Sparen an der falschen Stelle – Familien nicht weiter belasten</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/pressemitteilung-kein-sparen-an-der-falschen-stelle-familien-nicht-weiter-belasten/</link>
                
                <description>Gerade Eltern wurden in den vergangenen Monaten und Jahren in Karlsruhe über Gebühr belastet. Nach mehreren Runden Gebührenerhöhungen bei den Kitas steht nun im Rahmen der Haushaltssicherungsmaßnahmen und dem bevorstehenden Doppelhaushalt eine Entscheidung über den Wegfall des Geschwisterkind-Zuschusses bevor.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke Fraktion wird dieses Vorhaben nicht mittragen und lehnt den aktuellen Entwurf ab.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>In Anbetracht der allgemeinen Teuerungen in allen Lebensbereichen halten wir die Streichung des städtischen Zuschusses für die Geschwisterkinder für nicht vertretbar. Einkommensschwache Familien können zwar weiterhin eine Befreiung beantragen, doch durch eine Mehrbelastung von bis zu mehreren Hundert Euro im Monat könnten auch Familien, die knapp über der Bemessungsgrenze liegen, in die Armutsgefährdung rutschen. Weiterhin kann man in der aktuellen Situation auch Familien mit mittleren Einkommen nicht noch mehr Kosten zumuten.<br> <br> Auch sehen wir die Gleichstellung gefährdet. „In erster Linie trifft diese Kürzungsmaßnahme Frauen, insbesondere Alleinerziehende und -verdienende, und gefährdet so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die persönliche Weiterentwicklung und damit auch Zukunftsperspektiven und eine auskömmliche Rente“, so Stadträtin Anne Berghoff.</p>
<p><br> Die Linke kämpft seit jeher für das Ziel, verlässliche, qualitativ hochwertige, frühkindliche Bildung kostenfrei zu ermöglichen. Auch in Karlsruhe war das einmal langfristiges Ziel. Doch davon entfernt sich die Stadt immer weiter. Wir halten die Entwicklung für fatal und setzen uns weiterhin für sozial gerechte Bildungschancen und gute Arbeitsbedingungen für pädagogische Fachkräfte ein.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-439783</guid>
                <pubDate>Sat, 29 Mar 2025 11:57:42 +0100</pubDate>
                <title>World Games 2029 - Schwer vermittelbar, nicht vertretbar.</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/world-games-2029-schwer-vermittelbar-nicht-vertretbar/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Diese Woche wurde im Gemeinderat die Entscheidung zu den World Games getroffen. Das Ergebnis: 25:16 dafür.
Wir haben dagegen gestimmt. Und auch wenn der im Bild zitierte Abschlusssatz des Redebeitrags von Anne Berghoff vielleicht lakonisch klingt, fasst er das Dilemma doch gut zusammen. 

Unsere Entscheidung war keine leichte. Ganz im Gegenteil...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind uns der positiven Auswirkungen, die eine solche Veranstaltung haben kann, durchaus bewusst. Wir stehen an der Seite der Vereine, die Großartiges in unserer und für unsere Stadt leisten. Wir wissen, was Sport gesellschaftspolitisch leisten kann.&nbsp;Wir erkennen die Arbeit und &nbsp;Energie an, die in die Bewerbung geflossen ist. Und ja… wir hätten sehr gerne zugestimmt - unter anderen Vorzeichen.</p>
<p>Denn das große „aber“ ist bekannt.&nbsp;Wir befinden uns in einer Haushaltssperre. Die finanzielle Situation der Stadt ist katastrophal. Und noch in diesem Jahr steht der Doppelhaushalt an.</p>
<p>Wir sollten uns jetzt mit aller Kraft darauf konzentrieren, den Karlsruher*innen Sicherheiten zu bieten. Wir als Linke Fraktion werden dafür streiten, dass die zu erwartenden Einschneidungen nicht diejenigen treffen, die eh schon am kämpfen sind.&nbsp;</p>
<p>Wir müssen jetzt das Signal aussenden, dass wir die Sorgen und Ängste der Bürger*innen und Einrichtungen dieser Stadt ernst nehmen und uns für sie einsetzen.&nbsp;DAS hat für uns Priorität.&nbsp;</p>
<p>Rechnet man dann noch die ganzen Ungewissheiten auf allen Ebenen hinzu, kommen wir zu dem Ergebnis, dass wir diese Entscheidung so nicht mittragen konnten.<br> <br> <br> Hier die Rede von Anne Berghoff im genauen Wortlaut:&nbsp;<br> <br> <em>"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir haben uns viel ausgetauscht – mit Bürger*innen, untereinander und auch mit Mitgliedern anderer Fraktionen – wir haben uns den Kopf zerbrochen, auch hat sich die Tendenz mehrfach verschoben. Zu einer finalen Entscheidung sind wir erst gestern am späten Abend gekommen.<br> <br> Eine Entscheidung für die World Games ist zu den gegebenen Konditionen und in der momentanen Situation schwer vermittelbar. Davor hätten wir uns nicht gescheut, denn wir sind uns des Mehrwerts einer solchen Veranstaltung für die Sportvereine, die Stadt, die Region und insbesondere auch für die Stadtgesellschaft bewusst. Auch das Finanzierungskonzept ist prinzipiell solide und in der Theorie vermittelbar.<br> <br> Aber es bleiben einfach zu viele Fragezeichen und Unwägbarkeiten. Karlsruhe ist jetzt schon in einer schwierigen Lage und wir werden bald sehr schwierige Verhandlungen führen müssen. Dazu kommt der Faktor Zeit, verbunden mit der Unsicherheit, wie sich die Dinge entwickeln – in der Stadt, im Landkreis und im Bund.&nbsp;<br> <br> Es mag vermittelbar sein. Aber ist es auch vertretbar?&nbsp;<br> Und an der Stelle müssen wir schweren Herzens aber konsequent sagen: Nein.&nbsp;<br> <br> Wenn ich mir eine persönliche Bemerkung erlauben darf: Ich bin der große Sportfan in unserer Fraktion und hätte sehr gerne und voller Überzeugung zugestimmt. Aber eben nur unter anderen Umständen und mit anderen Voraussetzungen.<br> <br> Um das ganze etwas zugespitzt zu formulieren: Man plant keine Party, wenn das Haus brennt. Man löscht, richtet es wieder her und bietet den Bewohner*innen Sicherheit. Und dann kann man über eine Feier nachdenken."</em></p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-439413</guid>
                <pubDate>Wed, 19 Feb 2025 14:15:00 +0100</pubDate>
                <title>Kein Rotstift im Bereich Jugend und Soziales </title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/kein-rotstift-im-bereich-jugend-und-soziales/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Anne Berghoffs Redebeitrag in der Gemeinderatssitzung vom 18.02.25 zum TOP 4 &quot;Haushaltssicherung Stadt Karlsruhe: Haushaltswirtschaftliche Sperre&quot;:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleg*innen, 

wir sehen die juristische Notwendigkeit - was nicht heißt, dass wir sie teilen. Wir sehen auch ein Bemühen, den Sperrbetrag über die einzelnen Dezernate zu verteilen. Wir begrüßen das Vorgehen, das Dezernat 3 proportional weniger zu belasten. Dennoch steht hier im Fachbereich Jugend und Soziales der wohl dickste Brocken - der Bereich, in dem wir uns ein Sparen wirklich nicht erlauben können. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Richtig Angst und Bange wird uns beim Blick auf den Doppelhaushalt. Wir können und dürfen uns nicht erlauben, im Bereich Soziales den Rotstift anzusetzen. Unsere Gesellschaft ist eh schon tief gespalten und die Ursachen dafür sehen wir in sozialer Unsicherheit. Hier weiter einzusparen gefährdet die Grundfeste der Demokratie und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.<br> <br> Es gibt immer zwei Seiten. Auf der einen Seite sehen wir ganz grundsätzlich die Frage, was sich eine Stadt leisten möchte bzw. gönnt und was eine Stadt leisten muss. Es bringt nun leider nichts mehr zu hinterfragen, ob denn der teure Belag auf der Kaiserstraße nötig war. Die U-Bahn generell. Ob es beim Stadionbau eine Nummer kleiner nicht auch getan hätte. Oder ob die Entscheidung für die Verlängerung der Turmbergbahn zu diesem Zeitpunkt nicht doch die falsche war.<br> <br> Auf der anderen Seite sehen wir auch, dass Kommunen immer mehr Aufgaben von Land und Bund übernehmen, ohne dass entsprechende Mittel bereitgestellt werden. Hier müssen wir von zwei Seiten ran. Zum einen müssen wir die eigene Prioritätensetzung überdenken mit klarem Fokus auf das Wohlergehen der Einwohner*innen. Zum anderen müssen wir das größere Bild betrachten.</p>
<p>Ich zitiere aus einer Pressemitteilung der Kommunalen Landesverbände vom Oktober 24: <em>„Es wird kaum möglich sein, dieses Problem mit immer mehr Geld zu lösen. Weder Bund noch Land sind im Stande, den Kommunen die zwischenzeitlich aufsummierten strukturellen Fehlbeträge vollständig bereit zu stellen. Umfang und Tiefe staatlicher Aufgabenerfüllung muss daher mit den verfügbaren finanziellen und personellen Mitteln in Einklang gebracht werden.“</em></p>
<p>Genau das sehen wir als Linke anders. Wir geraten in eine Abwärtsspirale, deren Lösung nicht sein kann, das Angebot mit vergleichsweise mickrigen Mitteln in Einklang zu bringen. Im Gegenteil. Wir brauchen eine neue Verteilung von Verantwortlichkeiten, Bund und Länder müssen hier mehr Verantwortung übernehmen. Und wir müssen dafür einstehen, dass Bund und Länder die Mittel zur Verfügung haben - wir brauchen Investitionen - insbesondere in&nbsp; den Bereichen Bildung und Soziales, aber auch in Kultur, Klimaschutz und den ÖPNV. Und deshalb muss die Schuldenbremse weg und eine Vermögenssteuer her.</p>
<p>Solange wir nicht genau wissen, an welchen Stellen und wie hier Einsparungen vorgenommen werden und welche Folgen das hat, können wir nicht mitgehen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-439123</guid>
                <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 14:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Stellungnahme zur Besetzung der Platanen und der Forderung nach einer stadtweiten Grünsatzung</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/stellungnahme-zur-besetzung-der-platanen-und-der-forderung-nach-einer-stadtweiten-gruensatzung/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Seit dem 30.01. halten Aktivist*innen der Gruppe „Karlsruher Platanen bleiben!“ die Platanen am Staatstheater besetzt. Sie fordern den Erhalt der Bäume, ein Moratorium für alle weiteren Baumfällungen sowie die Verabschiedung einer stadtweiten Grünsatzung. Nun wurde die Gruppe mit Frist am heutigen Donnerstag aufgefordert, die Besetzung zu beenden, sonst drohe Räumung und eine Anzeige seitens der Stadt. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Einem solchen Vorgehen widersprechen wir als Linke Fraktion Karlsruhe deutlich. Wir zeigen uns solidarisch mit den Aktivist*innen und unterstützen sie in ihrem Wunsch, dem berechtigten Anliegen Gehör zu verschaffen. Angesichts der immer offensichtlicher werdenden Bedrohung durch Klimawandel und Umweltkatastrophe muss es möglich sein, eine ergebnisoffene Diskussion zum Erhalt möglichst vieler Bäume und städtischem Grün zu führen -&nbsp; auch mit Blick auf die Anwohner*innen rund um die Meidingerstraße und zahlreicher weiterer Bürger*innen unserer Stadtgesellschaft, die dieses Thema bewegt.</p>
<p>Anstatt diejenigen zu kriminalisieren, die sich für unser aller Umwelt und ein lebenswertes Stadtklima einsetzen, sollten wir ihr Engagement wertschätzen und einen Raum für Austausch und Lösungsfindung öffnen. Generell verurteilen wir ein repressives Vorgehen gegen Klimaaktivisti – wie beispielsweise gegen die Letzte Generation oder bei der Besetzung des Dietenbach-Waldes in Freiburg&nbsp; – scharf und fordern hier alle verantwortlichen Behörden zu einem besonnenen, rücksichtsvollen Handeln auf.<br> <br> Die Linke Fraktion unterstützt die Forderung einer stadtweiten Grünsatzung, die auch in unserem Wahlprogramm verankert ist. Wir begrüßen, dass dieses Thema durch das Engagement der Aktivisti nun an Aktualität gewinnt und Gehör findet und werden uns im Gemeinderat für eine schnellstmögliche Umsetzung einsetzen.<br> <br> <br> Mit solidarischen Grüßen<br> <br> Franziska Buresch, Anne Berghoff und Tanja Kaufmann<br> (Fraktion Die Linke im Karlsruher Gemeinderat)</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-438194</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 09:55:48 +0100</pubDate>
                <title>Offener Brief: Keine Bühne für die AfD im demokratischen Diskurs – Aufruf zur Zusammenarbeit </title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/offener-brief-keine-buehne-fuer-die-afd-im-demokratischen-diskurs-aufruf-zur-zusammenarbeit/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Liebe Kolleg*innen des Gemeinderates, liebe Verwaltung,
schon viel zu lange schauen wir dem Rechtsruck in der Gesellschaft und der zunehmenden Verrohung politischer Debatten zu. Dass der AfD als Haupttreiber dieser Entwicklung weiterhin medial eine große Bühne geboten wird, ihre Positionen tatsächlich diskutiert werden und mit ihr umgegangen wird, als sei sie eine demokratische Partei ist für uns nicht mehr tragbar.   

Die Enthüllungen des Correctiv-Magazins zu den „Remigrationsplänen“ hinter verschlossenen Türen haben zu Massendemonstrationen geführt, aber nichts am Umgang mit der Partei geändert. Nun hat die AfD öffentlich ihre Maske fallen lassen und spätestens seit ihrem Parteitag in Riesa dürfte allen klar sein, wes Geistes Kind sie sind.   </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die faschistischen Praktiken der Einschüchterung bestimmter Menschengruppen durch die „Abschiebetickets“ made in Karlsruhe sind der mahnende Beweis: die AfD macht aus ihrer Ideologie keinen Hehl mehr und stellt eine Bedrohung für große Teile unserer Mitbürger*innen - insbesondere jene mit Migrationsgeschichte – und damit für unsere gesamte Gesellschaft dar.&nbsp; Das dürfen wir nicht zulassen. Nun wieder „zur Tagesordnung“ überzugehen finden wir nur schwer erträglich und falsch.</p>
<p>Kommunalpolitisch agiert die AfD vor allem, um zu einem akzeptierten politischen Akteur zu werden und ihre antidemokratische Haltung zu normalisieren. Das darf nicht geschehen. Wir müssen unsere klare Ablehnung&nbsp;gegenüber der AfD gemeinsam zum Ausdruck bringen und auch in der Praxis aktiv umsetzen. Wir müssen deutlich machen, dass wir jegliche Zusammenarbeit mit dieser Partei und ihren Funktionär*innen ausschließen – gerne in Form einer gemeinsamen Resolution - und dürfen ihnen innerhalb des demokratischen Diskurses keine Bühne mehr bieten. Bewusst sprechen wir auch die Verwaltung an: Kein Raum für Hass und Hetze! Im übertragenen, aber auch im wörtlichen Sinne. Lassen wir uns nicht von der Angst vor juristischen Auseinandersetzungen lähmen.</p>
<p>Außerdem bitten wir die Mitglieder des Gemeinderats, die Vertreter*innen ihrer jeweiligen Parteien im Bundestag dazu aufzufordern, den Gruppenantrag über die Einleitung eines Verfahrens zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der AfD zu unterstützen. So können wir mithelfen, der AfD effektiv die materiellen Grundlagen zu entziehen.&nbsp;Gleichzeitig müssen wir uns solidarisch vor unsere Mitbürger*innen stellen und uns gemeinsam für mehr Präventions- und Aufklärungsarbeit auf allen Ebenen einsetzen.&nbsp;</p>
<p>Rassismus ist keine Meinung. Rassismus ist ein Verbrechen.  <br> &nbsp;<br> &nbsp;<br> &nbsp;Mit solidarischen Grüßen<br> &nbsp;<br> &nbsp;Die Linke Fraktion<br> &nbsp;<br> &nbsp;(Franziska, Anne, Tanja)<br> <br> <em>Dieser offene Brief wurde am 21.01.2025 an alle demokratischen Fraktionen sowie die Stadtverwaltung versandt.</em></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-439412</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 14:10:00 +0100</pubDate>
                <title>Antrag: Nein zu populistischer Symbolpolitik durch eine restriktive und diskriminierende Bezahlkarte!</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/antrag-nein-zu-populistischer-symbolpolitik-durch-eine-restriktive-und-diskriminierende-bezahlkarte-1/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Der Gemeinderat möge beschließen: 
 
Der Oberbürgermeister und der Gemeinderat Karlsruhe
1. sprechen sich gegen die Einführung einer Bezahlkarte aus, die mit einer pauschalen Bargeldobergrenze und Einschränkungen beim Zahlungsverkehr verbunden ist;
2. setzen sich beim Städtetag und darüber hinaus auf Landesebene dafür ein, dass die Bezahlkarte wieder abgeschafft wird. 
3. prüfen Schritte, um eine Klage gegen die Bezahlkarte einzureichen oder sich einer Sammelklage anzuschließen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p><em>„Die Bezahlkarte in ihrer restriktiven Form verletzt den grundrechtlichen Anspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Dieser Anspruch ergibt sich aus der Menschenwürde des Art. 1 Abs. 1 GG und dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG für alle Menschen in Deutschland unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Staatsangehörigkeit oder ihrem Aufenthaltsstatus. Die Bezahlkarte hat auch eine diskriminierende Wirkung und verletzt das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz aus Art. 3 Abs. 1 GG.“</em> (Freiheitsrechte.org)</p>
<p>Die Bezahlkarte sollte angeblich eingeführt werden, um die Verwaltung zu entlasten. Mittlerweile belegen interne Dokumente das, was zivilgesellschaftliche Organisationen schon von Anfang an gesagt haben: die Bezahlkarte soll primär dazu dienen, Geflüchtete einzuschränken. Es sollte gesteuert werden, wofür Schutzsuchende ihr Geld ausgeben.</p>
<p>Fantastereien darüber, die Einkaufsfrequenz einzuschränken, bestimmte Warengruppen wie Alkohol und Tabak vom Kaufbaren auszuschließen und die Bezahlkarte auch auf andere Sozialhilfebeziehende auszuweiten, zeigen, welche unmenschlichen Vorstellungen im Erarbeitungsprozess vorherrschten. Wir sagen ganz klar Nein! zu dieser Form der institutionalisierten Diskriminierung gegen Menschen, die am Existenzminimum leben.</p>
<p>Das von Bund und Ländern geplante Modell einer Bezahlkarte mit strengen Beschränkungen ist aus grundrechtlicher Sicht problematisch. Es führt dazu, dass grundlegende Bedürfnisse, die zum Existenzminimum gehören, entweder nicht mehr oder nur noch zu höheren Preisen gedeckt werden können. Auch der Deutsche Städtetag kritisiert die pauschale Bargeldobergrenze als zu „starr“.</p>
<p>Jeder Mensch hat das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum, unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus. Politisch motivierte Leistungskürzungen, etwa um Schutzsuchende abzuschrecken, sind unzulässig, denn migrationspolitische Ziele ändern nichts an den Bedürfnissen der in Deutschland lebenden Menschen. Es muss daher gewährleistet sein, dass der individuelle Bedarf tatsächlich gedeckt werden kann.</p>
<p>Zudem wird die Bezahlkarte in vielen Geschäften nicht akzeptiert. Kleine Läden, Supermärkte oder Imbisse lehnen häufig Kartenzahlungen ab, weil dadurch Gebühren entstehen. Auch auf Flohmärkten und Wochenmärkten ist sie meist nicht nutzbar. Wichtige Dienstleistungen wie die Anmeldung in Sportvereinen, der Abschluss von Telefon- und Internetverträgen oder die Zahlung von Anwaltsgebühren für Asyl- und Aufenthaltsverfahren sowie Dolmetscherkosten bei Arztbesuchen können mit der Bezahlkarte meist nicht beglichen werden. Auch Überweisungen, Online-Einkäufe, Lastschriftverfahren und digitale Zahlungsoptionen sind mit dieser Karte nur möglich, wenn die anbietenden Unternehmen auf einer sogenannten Positivliste der Behörden stehen. Geografische Beschränkungen der Bezahlkarte erfordern eine Einzelfallprüfung, wenn betroffene Personen das Gebiet verlassen wollen.</p>
<p>Für viele Alltagssituationen und Überweisungen sind somit Einzelfallprüfungen erforderlich, was den Verwaltungsaufwand der Behörden erheblich erhöht. Das Amt für Migration hat vor dem Sozialgericht Hamburg bestätigt, dass es einen enormen Verwaltungsaufwand verursachen würde, wenn in jedem Einzelfall neue Berechnungen vorgenommen werden müssten.</p>
<p>In der Folge sind Klagen zu erwarten. Derzeit läuft beispielsweise vor dem Sozialgericht Chemnitz eine Klage einer Person, die seit sieben Jahren in Deutschland lebt und seit drei Jahren eine eigene Wohnung hat, aber aufgrund der Bezahlkarte ihre Stromkosten nicht überweisen kann. Auch in Hamburg wurde bereits Klage eingereicht.</p>
<p>Fazit: Eine restriktive Bezahlkarte mit einer pauschalen Bargeldobergrenze und eingeschränkten Überweisungsmöglichkeiten behindert die Integration und Teilhabe und führt zu gesellschaftlicher Ausgrenzung sowie zu einer Einschränkung der Rechte von geflüchteten Menschen. Was wir in Karlsruhe brauchen, ist keine diskriminierende Symbolpolitik, sondern eine Politik der Menschenwürde und Solidarität!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unterzeichnet von:</p>
<p>Franziska Buresch<br> Anne Berghoff<br> Tanja Kaufmann</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-437283</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 16:27:06 +0100</pubDate>
                <title>Anleitung zur Mieterhöhung per Gesetz</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/der-mietspiegel-eine-anleitung-zur-mieterhoehung-per-gesetz/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Anne Berghoffs Redebeitrag in der Gemeinderatssitzung vom 17.12.24 zum TOP 17 &quot;Mietspiegel für die Stadt Karlsruhe 2025&quot;:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
liebe Kolleg*innen, 

Der Mietspiegel ist ein Instrument zur Orientierung. Aber für wen? Klar, Mieter*innen haben die Möglichkeit, nachzusehen, ob ihre Miete fair ist, ob eine anstehende Erhöhung rechtens ist. Aber sind wir mal ehrlich… die wenigsten Mieter*innen machen das. Zum einen, weil sie Angst haben, ihre Wohnung zu verlieren, wenn sie sich mit ihrem Vermieter anlegen, zum anderen, weil sie gar nicht wissen, wie.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Solange es keine öffentliche Stelle gibt, die hier Unterstützung bietet und Mietpreisverstöße aktiv aufdeckt und ahndet, ist und bleibt der Mietspiegel in dieser Form ein Instrument, das lediglich für Vermieterseite wirklich von Nutzen ist.</p>
<p>Ich kann mich ja heute inhaltlich leider nur auf die Vorlage beziehen, aber es gibt durchaus Details, über die zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal gesprochen werden sollte. Aber auch die Vorlage reicht aus. Was uns da aufstößt ist die Tatsache, dass Wohngegenden, die bioklimatisch und im Hinblick auf Lärm besonders belastet sind, als „gute bis sehr gute Lage“ ausgewiesen sind und eben auch entsprechend hohe Durchschnittsmieten aufweisen. Kurz: Je lauter und heißer desto teurer.&nbsp;Allein das führt doch den Faktor der Lagebewertung an sich ad absurdum.</p>
<p>Und fraglich ist, ob Gegenmaßnahmen wie der Bebauungsplan „Grünordnung und Klimaschutz“ oder der Lärmschutzplan nicht künftig eine zusätzlich verteuernde Wirkung haben.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich bei den Faktoren energetische Beschaffenheit und insbesondere Barrierefreiheit.</p>
<p>Besonders Letzteres ist ein Merkmal, dass nicht mit „Komfortausstattung“ gleichgesetzt werden sollte, sondern für viele Mieter*innen dringend notwendig ist und somit eine Selbstverständlichkeit sein muss.&nbsp;</p>
<p>Der Mietspiegel ist nach gesetzlichen Vorgaben erstellt und erfüllt – ich zitiere: „alle seitens des Bundes empfohlenen Standards“, ist in seiner jetzigen Form aber nichts anderes als eine Anleitung zur Mieterhöhung per Gesetz.&nbsp;</p>
<p>Für einen fairen Mietspiegel müssten ALLE Wohnungen für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete berücksichtigt werden – und zwar im bundesweiten Vergleich.</p>
<p>Wohnen ist ein Grundrecht und gleichzeitig eines der drängendsten Probleme unserer Zeit… und für viele ein Armutsfaktor. Hier müssen wir deutlich mehr tun. und es braucht dringend eine Anlaufstelle und Kontrollinstanz, die aktiv im Sinne der Mieter*innen agiert und Verstöße ahndet.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-437204</guid>
                <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 14:01:44 +0100</pubDate>
                <title>Christina Zacharias verlässt den Karlsruher Gemeinderat – Verstärkung durch Tanja Kaufmann</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/christina-zacharias-verlaesst-den-karlsruher-gemeinderat-verstaerkung-durch-tanja-kaufmann/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Christina Zacharias, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken Karlsruhe, verlässt im Dezember die Gemeinderatsfraktion: &quot;Durch notwendige berufliche Neuorientierung aus gesundheitlichen Gründen und einen damit verbundenen Umzug wird es mir leider nicht mehr möglich sein, die Partei im Gemeinderat in Karlsruhe zu vertreten. Ich werde aber natürlich weiterhin zusammen mit der Partei für soziale Gerechtigkeit streiten!&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir bedauern sehr, dass Christina uns verlassen wird. In ihrer Arbeit für die Partei und Fraktion ist sie mit großem Engagement für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Karlsruhes eingetreten. Ihr Engagement und ihre Expertise im Kampf für eine vielfältiges, inklusives und nachhaltiges Karlsruhe werden uns fehlen, und wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute, Gesundheit, Erfolg und weiterhin viel Durchhaltevermögen im Kampf für soziale Gerechtigkeit.</p>
<p>Gleichzeitig freuen wir uns über die Verstärkung durch Tanja Kaufmann, die nahtlos an die Arbeit im Gemeinderat anschließen wird: "Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben: zu hohe Mieten, zu wenig Kitaplätze und Sparmaßnahmen beim ÖPNV - es gibt auf jeden Fall genug zu tun in Karlsruhe."</p>
<p>Wir sind zuversichtlich, dass sie sich schnell in ihre neue Aufgabe einfinden und die Arbeit im Gemeinderat mit viel Leidenschaft mitgestalten wird. "Unsere Fraktion bleibt motiviert und engagiert, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Karlsruhe tatkräftig zu vertreten", so Franziska Buresch.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-436235</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Nov 2024 19:21:44 +0100</pubDate>
                <title>Stärkung von Strukturen statt Symbolpolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/staerkung-von-strukturen-statt-symbolpolitik/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Christina Zacharias&#039; Redebeitrag in der Gemeinderatssitzung vom 19.11.24 zum TOP 25 &quot;Beitritt zum Bündnis für Demokratie und Menschenrechte&quot;:

&quot;Herr Oberbürgermeister,
liebe Kolleg*innen,

Die Stadt hat viele Möglichkeiten, sich aktiv gegen Rechts und für die Stärkung von Demokratie und Menschenrechte einzusetzen: sie kann Kitas kostenfrei machen oder zumindest die Beiträge nicht erhöhen, wie in diesem Jahr erst geschehen, sie kann mehr Sozialwohnungen bauen oder sich für einen kostengünstigen ÖPNV einsetzen. Und die Stadt kann Akteure unterstützen, die Präventions- und Beratungsarbeit leisten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Akteure, die hier in Karlsruhe schon jahrelang gute Arbeit leisten.</p>
<p>Aber statt uns auf Maßnahmen zu konzentrieren, die echte&nbsp; Wirkung entfalten können, wird hier über Symbolpolitik abgestimmt.</p>
<p>Wir müssen doch diejenigen, die tagtäglich gegen Diskriminierung, gegen Hass und gegen Hetze kämpfen, in ihrer Arbeit stärken, bereits bestehende Strukturen erhalten und ausbauen - und als Stadt müssen wir dafür Gelder zur Verfügung stellen.</p>
<p>Doch stattdessen wurde an mehreren Stellen, auch in Vorgesprächen, deutlich, dass mindestens ein Teil der Fraktionen, die diesen Antrag eingereicht haben, darauf bestehen, dass es ein rein ideeller Beitritt bleibt.</p>
<p>So werden keine Strukturen nachhaltig gestärkt, die sich gegen Diskriminierung einsetzen, so wird im Kampf gegen die Spaltung der Gesellschaft absolut nichts erreicht.</p>
<p>Wir können keinem Beitritt zu einem Bündnis zustimmen, das wieder mal zu einem bloßen Feigenblatt verkommen wird, das nur medial und politisch ausgeschlachtet werden kann aber konkret keine Verbesserungen mit sich bringt.</p>
<p>Diese Art von leeren Worten und Symbolpolitik kennen wir nämlich leider zur genüge, z.B. als sich Karlsruhe zum Sicheren Hafen erklärt hat, eine Patenschaft für ein Seenotrettungsschiff aber ausgeschlagen hat.</p>
<p>Da wir aber - im Gegensatz zu den Rechtspopulisten hier im Raum - Maßnahmen für Demokratie und Menschenrechte nicht grundsätzlich entgegen stehen, werden wir uns an dieser Stelle enthalten."</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-437279</guid>
                <pubDate>Mon, 11 Nov 2024 15:50:00 +0100</pubDate>
                <title>Anfrage: Erfassung der Bedarfsdeckung der Kinderbetreuung im Stadtkreis Karlsruhe und Möglichkeiten zur Verbesserung der Abdeckung des Betreuungsbedarfs</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/anfrage-erfassung-der-bedarfsdeckung-der-kinderbetreuung-im-stadtkreis-karlsruhe-und-moeglichkeiten-zur-verbesserung-der-abdeckung-des-betreuungsbedarfs/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>1.	Wie viele Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren wurden seit dem Kita-Bericht 2022 in welchen Stadtteilen neu geschaffen?

2.	Wie viele Betreuungsplätze für Kinder über drei Jahren wurden seit dem Kita-Bericht 2022 in welchen Stadtteilen neu geschaffen?

3.	Anhand welcher Kriterien wurden die Stadtteile in die Planungsgebiete zusammengefasst?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>4.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wurde nach der Elternbefragung von 2012 eine erneute Ermittlung des Bedarfsanhalts für die Betreuung unter dreijähriger Kinder durchgeführt?<br> a.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Falls ja, was waren die Ergebnisse?<br> b.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Falls nein, wann wird die nächste Ermittlung des Bedarfsanhalts für die Betreuung unter dreijähriger Kinder durchgeführt?</p>
<p>5.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ermittelt die Stadt neben dem Bedarf an Betreuungsplätzen den tatsächlichen zeitlichen Betreuungsbedarf der Familien pro Betreuungsplatz in Stunden?<br> a.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Falls ja, wie hoch ist dieser im Durchschnitt in welchen Stadtteilen?</p>
<p>6.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ermittelt die Stadt den Betreuungsbedarf der Karlsruher Familien in Abhängigkeit von Wochentagen und Uhrzeiten?<br> a.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Falls ja, wie verteilen sich diese Präferenzen auf die Stadtteile?</p>
<p>7.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Inwiefern erfasst die Stadt systematisch die Öffnungszeiten der einzelnen Kitas und Ihrer Gruppen?</p>
<p>8.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Legt die Stadt über die förderfähigen Angebotsformen der Krippengruppen (HT, GT, RG, VÖ) hinaus Zeitfenster für die Öffnungs- und Schließzeiten der Kindertagesstätten fest?</p>
<p>9.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ließe sich eine Suchfunktion nach Kita-Plätzen anhand der gewünschten Öffnungszeiten, bzw. Randzeiten der Öffnungszeiten über das Kita-Portal der Stadt Karlsruhe technisch realisieren?</p>
<p>10.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ließe sich die Einrichtung einer Kita-Platz-Tauschbörse für Eltern innerhalb des Kita-Portals der Stadt Karlsruhe technisch realisieren?&nbsp;</p>
<p>11.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wäre eine Verpflichtung von in Karlsruhe ansässigen Unternehmen zur Gründung von Betriebs-Kitas ab einer festgelegten Mitarbeiter*innenanzahl rechtlich möglich?</p>
<p>12.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Kann die Stadt durch Re-Finanzierung von Hauswirtschaftskräften, Assistenzkräften etc. Erzieher*innen entlasten?</p>
<p>13.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Inwiefern wirkt die Stadt Karlsruhe in der TechnologieRegion Karlsruhe, im Städtebund Baden-Württemberg oder beim Deutschen Städte- und Gemeindebund darauf hin, dass mehr Kommunen (und Länder) eine Selbstverpflichtung zur Finanzierung von Ausbildungsplätzen eingehen?</p>
<p>14.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wie erfolgt die Evaluierung der Ausnutzung der durch die Stadt finanzierten Dualen Ausbildungsplätze bei den Trägern der Kindertagesstätten?</p>
<p>15.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Inwiefern erfasst die Stadt den gesamten nicht gedeckten Personalbedarf an Kindertagestätten und -Krippen in Karlsruhe?</p>
<p>16.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wie groß ist der Personalbedarf in welchen Berufsgruppen an städtischen Kindertagesstätten und –krippen in Karlsruhe?</p>
<p>17.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Inwieweit wird die Qualität der Betreuung durch aus Quereinstiegsprogrammen gewonnenen Erzieher*innen stadtweit evaluiert?<br> a.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Welche Mittel stehen der Stadt zur Verfügung um entsprechende Evaluierungen durchzuführen?</p>
<p>18.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Welche Anstrengungen unternimmt die Stadt den nicht gedeckten Personalbedarf an Kindertagesstätten und -Krippen in Karlsruhe zu decken?</p>
<p>19.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Stünde der trägerübergreifende Einsatz eines durch die Stadt Karlsruhe verwalteten Pools an Erzieher*innen zum Ausgleich von kurz- und mittelfristigen Personalengpässen an Kindertagesstätten und -krippen im Konflikt mit der Richtlinie der Stadt Karlsruhe zur Förderung von Kindertagesstätten und Kinderkrippen?</p>
<p>20.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Welche städtischen Kindertagesstätten und –krippen sind inklusiv?</p>
<p>21.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wie viele U3 Plätze werden an städtischen Kindertagesstätten und –krippen für Kinder mit Behinderung bereitgestellt?</p>
<p>22.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wie viele Ü3 Plätze werden an städtischen Kindertagesstätten und –krippen für Kinder mit Behinderung bereitgestellt?</p>
<p>23.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wie hoch ist der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder mit Behinderung in Karlsruhe?&nbsp;</p>
<p>24.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Welche Anstrengungen unternimmt die Stadt um den Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder mit Behinderung in Karlsruhe zu decken?</p>
<p><br> Begründung der Anfrage:</p>
<p>Zum 01.Mai 2024 hat die AWO Karlsruhe als viertgrößter Kita-Träger von 18 Kitas mit über 1000 betreuten Kindern die Öffnungszeiten der Kitas pauschal über die Einrichtungen hinweg und unbefristet um 14% gekürzt. Eine durch die Elternbeiräte der AWO-Kitas durchgeführte Befragung der Eltern ergab, dass etwa die Hälfte der Familien daraufhin die Arbeitszeiten verändern musste, sowie jede fünfte Familie den Anstellungsgrad reduzieren musste. Mehr als ein Viertel der Familien gibt an, finanzielle Einbußen als Konsequenz der Reduzierung der Betreuungsleistung hinnehmen zu müssen. Diese Umstände verdeutlichen die fundamentale Abhängigkeit berufstätiger Familien von verlässlichen und kostengünstigen Betreuungsangeboten. Darüber hinaus werfen die Ergebnisse der Umfrage eine gewichtige Frage auf: Besteht neben dem im Kita-Bericht 2022 dokumentierten Mangel an Kita- und Krippenplätzen (1136 Fehlende Plätze, bei 11461 vorhandenen) ein verdeckter, noch viel größerer Mangel an Betreuungszeiten trotz belegten Kita-Plätzen?</p>
<p><br> Unterzeichnet von:</p>
<p>Christina Zacharias<br> Anne Berghoff<br> Franziska Buresch</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-437280</guid>
                <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 15:58:00 +0100</pubDate>
                <title>Anfrage: Aktueller Stand antirassistische Arbeit in Karlsruhe und Umsetzung des Positionspapier „Kommunale Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit“</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/anfrage-aktueller-stand-antirassistische-arbeit-in-karlsruhe-und-umsetzung-des-positionspapier-kommunale-antirassismus-und-antidiskriminierungsarbeit/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>1. Wie ist der aktuelle Stand zur Prüfung der Umsetzbarkeit der Maßnahmen im
Positionspapier?

2. Wie ist insbesondere der aktuelle Stand – auch abseits der Prüfung der
Umsetzbarkeit – in folgenden Bereichen:

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>a. Stand Finanzierung Wochen gegen Rassismus: wie hat sich die Summe über<br> die letzten Jahre entwickelt und welche Höhe ist für nächstes Jahr geplant?<br> Wurden diese Mittel voll ausgeschöpft?</p>
<p>b. Wie ist der Sachstand, was die Bildung eines rassismus- und<br> diskriminierungskritischen Referent*innen-Pool in Zusammenarbeit mit<br> zivilgesellschaftlichen lokalen Akteur*innen angeht?</p>
<p>c. Wie ist der aktuelle Stand im Hinblick auf den Deutschen Qualifikationsrahmen? Welche Bestrebungen wurden bereits unternommen, um diesen zu erweitern? Was ist weiter geplant?</p>
<p>d. Wie ist der Sachstand zur Einführung verpflichtender Kurse in Einfacher Sprache für Mitarbeiter*innen?</p>
<p>e. Welche Bemühungen wurden auf kommunaler Ebene unternommen, ein kommunales Wahlrecht für Menschen ohne deutschen oder EU-Pass einzuführen?</p>
<p>f. Unter Wirkungsfeld D steht: „Da einige Communities noch keine Schutzräume haben, werden neue geschaffen. Hierfür werden in künftigen Haushalten explizit Räumlichkeiten wie auch finanzielle Mittel bereitgestellt. Diese müssen unbürokratisch verteilt werden können.“ Hier stellt sich einmal die Frage, welche Communities keine Schutzräume haben - bzw. wie versucht wird, zu erfassen, welche Communities noch Schutzräume benötigen. Was wurde hier bereits getan, um an der Situation etwas zu ändern?</p>
<p>g. Wie hoch ist die Summe der Finanzmittel die bereitgestellt werden, um Projekte zur kulturellen Aufarbeitung zu ermöglichen. Wie hoch ist die Summe im Vergleich zu anderen kulturellen Projekte und wie stehen wir im Hinblick zu vergleichbaren Städten da?</p>
<p>h. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften zeitlich zu verkürzen? Wie werden Geflüchtete und Migrant*innen unterstützt, eine Wohnung zu finden? Wie und welche Anreize für die private Vermietung werden entwickelt? Wie sieht die sozialpädagogische und sozialökonomische Begleitung für neue Zugewanderte aus?</p>
<p><br> 3. Welche Rolle hat das regionale Demokratiezentrum hier in Karlsruhe übernommen? Was war das Aufgabenspektrum bzw. wo lag die Schwerpunktsetzung (z.B. Im Hinblick auf Prävention und Beratung)? Wie viele Stunden sind dabei aufgewendet worden?<br> <br> Begründung: Der Gemeinderat hat am 23.10.2023 die Verwaltung, unter Einbeziehung anderweitiger, sich bereits in der Umsetzung befindlicher Orientierungspapiere wie der Fortschreibung des Integrationsplans und der Internationalisierungsstrategie, die Umsetzbarkeit der Maßnahmen im Positionspapier „Kommunale Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit“ zu prüfen. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, Vorschläge zur künftigen Struktur und Ausstattung des Runden Tisches Antirassismus und Antidiskriminierung und zur Verortung der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit innerhalb der Verwaltung zu erarbeiten und die vorgeschlagenen Maßnahmen in 2024/25 im Rahmen des vorgesehenen Budgets anzustoßen. In diesem Kontext hätten wir gerne einen Sachstand zu den bisherigen Maßnahmen und die Arbeit in den angesprochenen Bereichen insgesamt. Gleichzeitig schließt in Karlsruhe ein regionales Demokratiezentrum, da hier der Förderzeitraum ausläuft. Um das Ausmaß der Lücke zu erfassen, die hier hinterlassen wird, muss festgehalten werden, welche Arbeit von dieser Stelle bisher übernommen wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unterzeichnet von:<br> Franziska Buresch<br> Anne Berghoff<br> Christina Zacharias</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-435776</guid>
                <pubDate>Tue, 05 Nov 2024 12:19:09 +0100</pubDate>
                <title>Kommunalpolitischer Brunch am 15.12.24</title>
                <link>https://www.dielinke-fraktion-karlsruhe.de/start/aktuelles/news/kommunalpolitischer-brunch-am-1512/</link>
                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Wertstoff-Chaos, Grundsteuerreform, KiTastrophe, Baumaßnahmen in der Kaiserstraße, Kürzungen im Nahverkehr… Welche Themen beschäftigen unsere Fraktion im Gemeinderat? Und welche Themen liegen den Bürger*innen auf der Seele? 
Unsere Stadträt*innen möchten mit Ihnen / Euch in den Austausch kommen und laden herzlich zum Kommunalpolitischen Brunch im Büro unseres Kreisverbands in der Schützenstraße 46 ein. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>Sonntag, den 15.12.</strong> berichten wir <strong>ab 11:00 Uhr</strong> von unserer Arbeit im Gemeinderat und bieten&nbsp;bei Kaffee oder Tee und Brötchen oder Brezeln die Gelegenheit zum Austausch mit interessierten Karlsruher*innen.<br> &nbsp;<br> Wir freuen uns über Ihre / Eure Anmeldung per Mail an <a href="mailto:dielinke@gemeinderat.karlsruhe.de" title="mailto:dielinke@gemeinderat.karlsruhe.de">dielinke@gemeinderat.karlsruhe.de</a><br> &nbsp;<br> (Das Treffen ist offen für alle Interessierten und kann natürlich auch spontan besucht werden, eine Anmeldung hilft uns aber bei der Kalkulation der Getränke und Speisen. Vielen Dank!)</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-435592</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 15:02:14 +0200</pubDate>
                <title>Grundsteuer: Einfach, unbürokratisch und... ungerecht.</title>
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                <author>Die Linke Fraktion</author>
                <description>Anne Berghoffs Redebeitrag in der Gemeinderatssitzung vom 22.10.24 zum TOP 14 &quot;Grundsteuerreform 2025 – Satzung zur Änderung der Satzung der Stadt Karlsruhe über die Erhebung der Grundsteuer und Gewerbesteuer (Hebesatzsatzung)&quot;:

&quot;Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
sehr geehrte Kolleg*innen, 
&quot;Das neue Modell ist einfach, transparent und unbürokratisch&quot;. Mit diesen Worten wirbt das Land Baden-Württemberg für ihr Grundsteuermodell. Das Modell IST einfach, aber in erster Linie unsozial. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Baden-Württemberg hat es sich einfach gemacht – unter dem Vorwand der Bürokratievermeidung hat man sich für die ungerechteste aller Optionen entschieden. Die Verschiebung der Belastung vom Gewerbe zum Wohnen ist nichts anderes als ein Skandal. Es ist absurd, wenn Besitzer*innen kleiner renovierungsbedürftiger Häuschen genauso viel Grundsteuer bezahlen wie die Besitzer einer luxuriösen Villa auf einem Grundstück gleicher Größe.<br> <br> Auch Mieter*innen trifft diese Reform - in einer Zeit, in der Mieten und Nebenkosten eh schon explodieren, und die generellen Lebenshaltungskosten gestiegen sind. Mit diesem Modell werden alte Ungerechtigkeiten um neue, weitere Ungerechtigkeiten ergänzt.<br> <br> In der Präsentation und der Informationsvorlage der Verwaltung waren die Beispiele zu Auswirkungen auf Mietwohnungen auffällig abwesend. Es wird insbesondere Mieter*innen treffen, die in Häusern auf großem Grundstück leben - in weniger dicht bebauten, grünen Stadtteilen, wie zB die Waldstadt oder die Nordstadt - keine Stadtteile mit wohlhabenden Mieter*innen. Und da wir gerade von Grün sprechen - dieses Grundsteuermodell lädt förmlich dazu ein, auf Teufel komm raus in der Fläche nachzuverdichten - ohne jegliche Rücksicht auf ökologische Aspekte.</p>
<p>Generell begrüßen wir die Bereitschaft der Verwaltung zur aufkommensneutralen Gestaltung des Hebesatzes, sind aber der Überzeugung, dass bei Einführung einer höheren Grundsteuer C für baureife Grundstücke eine Senkung des Hebesatzes aufgefangen werden könnte. Auch eine Prüfung und Justierung etwaiger Unschärfen bei den Bodenrichtwerten wäre wünschenswert.</p>
<p>Wir haben erfreut zur Kenntnis genommen, dass die Stadt von sich aus Beratungsangebote und Unterstützung anbieten möchte. Das muss schnell in die Wege geleitet werden. Herr Oberbürgermeister, als Vorsitzender des Städtetags erwarten wir außerdem, dass verstärkt Druck auf die Landesregierung ausgeübt und die Möglichkeit einer Klage geprüft wird.<br> <br> Zustimmen können wir bei den Auswirkungen für die Bürger*innen nicht."</p>]]></content:encoded>
                
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