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LINKE-Fraktion möchte Überblick über Corona-Situation in Stadtteilen mit vielen einkommensschwachen Haushalten

In den vergangenen Wochen sind in einigen Städten in Deutschland – bspw. in Köln und Mannheim – kommunale Maßnahmen ergriffen worden, um besonders Menschen in Stadtteilen mit prekären Lebenssituationen gezielt zu impfen. Unter anderem werden mobile Impfteams in diesen Stadtteilen eingesetzt. Diese Maßnahmen wurden aufgrund eines erhöhten Infektionsgeschehens in diesen Stadtteilen ergriffen. Die erhöhten Infektionsraten lassen sich unter anderem auf beengte Wohnverhältnisse und einen hohen Anteil von Menschen, die nicht von zu Hause aus arbeiten können, zurückführen. Auffällig ist in diesen Stadtteilen häufig auch eine unterdurchschnittliche Impfquote – eine hausärztliche Versorgung ist in der Regel schlechter als in anderen Stadtteilen, Aus Sicht der Fraktion DIE LINKE könnte sich die Situation aufgrund der geplanten Aufhebung der Impf-Priorisierung bei Hausärzten nun weiter verschärfen.

Die Fraktion DIE LINKE bittet daher die Stadt um Auskunft, wie sich die Corona-Situation in Karlsruhe in Stadtteilen mit überdurchschnittlich vielen einkommensschwachen Haushalten darstellt.

Konkret möchte die Fraktion wissen, ob es Unterschiede innerhalb der Karlsruher Stadtteile bezüglich der Zahlen an Corona-Infektionen gibt, ob Stadtteile mit geringerem Einkommen und höherem Armutsanteil stärker betroffen sind und ob es Hinweise auf eine unterdurchschnittliche Impfquote in diesen Stadtteilen gibt.

Falls dies auch in Karlsruhe der Fall sein sollte, fordert die Fraktion DIE LINKE die Stadt auf, in das Impfen in den jeweiligen Stadtteilen zu beschleunigen.