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Kostenlose Frauen*hygieneartikel in öffentlichen Gebäuden fordert LINKE-Gemeinderatsfraktion

Derzeit werden in öffentlichen Toiletten zwar Hygienebeutel aus Papier bereitgestellt, um die Menstruationsartikel und damit die Periode zu verstecken. Doch wozu sollen die FRAUEN*hygienebeutel dienen, wenn keine Frauen*hygieneartikel zur Verfügung gestellt werden?
Im Gegensatz zu diesen Hygienebeutel decken Frauen*hygieneartikel tatsächlich die Bedürfnisse der Frau*. Daher beantragt die LINKE-Gemeinderatsfraktion die kostenlose Verfügung von Frauen*hygieneartikel in öffentlichen Gebäuden.

Stadträtin Mathilde Göttel erläutert das Anliegen wie folgt: „Zusammengenommen sind es immerhin etwa sieben Jahre ihres* Lebens, in denen Frauen* ihre* Periode haben. Es kann immer wieder vorkommen, dass Frau* auf einmal ohne Menstruationsarktikel dastehen, wenn sie* eigentlich welche bräuchte. Gerade an Schulen ist die Bereitstellung entsprechender Artikel darum eine Form von Barrierefreiheit. Immerhin tuen Jugendliche sich leider vielfach schwer dabei, sich diesbezüglich an andere zu wenden.“ Diesem Schamgefühl soll entgegengewirkt werden. „Am besten geschieht dies, durch die Präsenz und dem Mitdenken wirklicher Bedürfnisse von Frau* in städtischen Gebäuden als öffentlichem Raum.“

Dass Menstruationsartikel nun nicht mehr der Luxussteuer unterliegen ist nicht genug, vielmehr braucht es auch eine Möglichkeit des kostenfreien Zugangs.

Finanziert soll das ganze über eine Umschichtung des bereits vorhandenen Budgets.

Des Weiteren fordert die Gemeinderatsfraktion die Stadt Karlsruhe dazu auf, nicht öffentliche Einrichtungen - wie Restaurants, Bars und Vereine – dahingehend zu sensibilisieren, so dass auch sie kostenlose Frauen*hygieneartikel zur Verfügung stellen.

„Wenn die Stadt diese Vorbildfunktion übernimmt, besteht die berechtigte Hoffnung, dass auch Geschäfte, Restaurants oder Vereine diesem Beispiel folgen und sich so die Lage der menstruierenden Personen signifikant verbessern würde.“, so Stadträtin Göttel.