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Fraktion DIE LINKE möchte mit Haushaltsanträgen soziale und kulturelle Teilhabe der von Armut betroffenen Menschen in Karlsruhe verbessern

In der kommenden Woche stehen die Beratungen zur Verabschiedung des städtischen Haushalts für das Jahr 2021 an. Die Fraktion DIE LINKE im Karlsruher Gemeinderat möchte mit mehreren Etatanträgen die Lebenssituation vieler von Armut betroffener Menschen in Karlsruhe verbessern. 

Lukas Bimmerle, Stadtrat von DIE LINKE, zu den Initiativen seiner Fraktion: „In der Corona-Pandemie müssen wir alle auf viele gewohnte Dinge verzichten. Sei es der Besuch im Theater oder von Konzerten, aber auch der Gang ins Schwimmbad oder in die Bibliothek. Vielen Menschen in unserer Stadt ist die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben jedoch auch ohne Corona kaum oder gar nicht möglich. Während die Lebensunterhaltungskosten in attraktiven Städten wie Karlsruhe steigen, stagnieren Löhne oder staatliche Unterstützungsleistungen auf einem geringen Niveau. Diesen Menschen möchten wir unter die Arme greifen“.

Mit ihren Anträgen möchte die LINKE-Fraktion nicht nur den Zugang zum Karlsruher Pass für weitere Einkommensgruppen ausweiten und damit einem bereits getroffenen Beschluss des Gemeinderats Rechnung tragen, sondern auch konkrete Freizeit- und Bildungsangebote sowie den öffentlichen Nahverkehr für Karlsruher Pass-Besitzer*innen kostenlos oder ermäßigt zur Verfügung stellen. Konkret sollen, neben dem kostenlosen Zugang zum Zoo, Karlsruher Pass-Inhaber*innen zukünftig auch Ermäßigungen beim Eintritt in Karlsruher Freibäder und in die Stadt- und Landesbibliothek erhalten sowie kostenlos im gesamten Netz des KVV fahren können. Speziell mit Blick auf das diesjährige Weihnachtsfest möchte DIE LINKE-Fraktion den Inhaber*innen des Karlsruher Kinderpasses zudem einen Geschenkgutschein in Höhe von 50€ aushändigen.

„Mit unseren Anträgen möchten wir Menschen mit geringem Einkommen die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ermöglichen – ohne dass sie Einschränkungen an anderen Stellen ihres Lebens vornehmen müssen. Jeder Euro, den die von Armut betroffenen Familien hierbei sparen, ist ein Euro, den sie an anderer Stelle dringend gebrauchen können“, so Bimmerle abschließend.