Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Fraktion DIE LINKE möchte mit Haushaltsanträgen die freien Kulturträger und Kulturschaffenden unterstützen

Auch mit dem Haushalt 2021 stellt sich für die Fraktion DIE LINKE die Frage, inwieweit die Kulturschaffenden in Karlsruhe mehr als lobende Worte für ihre Arbeit erhalten. Wir fordern von der Stadt, dass sie für ihre Arbeit auch die notwendige finanzielle Unterstützung erhalten.

„Es ist für mich unbedingt notwendig, dass die Kulturschaffenden in Karlsruhe, Künstler*innen, Musiker*innen, alle die die vielfältigen Kulturveranstaltungen in Karlsruhe möglich machen, und natürlich auch die freien Kulturträger von ihrer Arbeit leben können. Kultur ist kein Freizeitvergnügen sondern in der Regel auch Erwerbsarbeit,“ stellt die LINKE Stadträtin Mathilde Göttel klar.

Mit dem Beschluss zu Corona-Hilfen für Karlsruher Kultureinrichtungen hat der Gemeinderat in diesem Jahr ein gutes Zeichen gesetzt. Ziel war und ist, dass keine Kultureinrichtung aufgrund Corona schließen muss. Dafür sprachen sich der OB und der Gemeinderat fast einhellig aus.

„Es wird spannend sein, inwieweit die Unterstützungen in diesem Sinne vom Kulturamt freigegeben werden,“ sagt Mathilde Göttel. „Aber es darf auch nicht im Jahr 2020 aufhören. Mit dem Haushalt 2021 muss eine Unterstützung auch für das nächste Jahr sichergestellt werden. Deshalb haben wir einen entsprechenden Haushaltantrag eingebracht. Und die Hilfen müssen aus unserer Sicht noch über bisherige Zusagen hinaus gehen. Die vielen Soloselbstständigen in der Kulturarbeit müssen viel mehr als bisher bei Unterstützungsmaßnahmen mitbedacht werden. Die Besonderheiten der Arbeit im Kulturbereich müssen berücksichtigt werden. Die Initiativen der Kulturschaffenden selbst, von „Alarmstufe Rot“ bis zur Karlsruher Initiative „Kulturgesichter 0721“ weisen eindrücklich auf diese Notwendigkeit hin.“

Die Arbeit der Kulturschaffenden muss auf Dauer volle, auch finanzielle Anerkennung finden. Es darf nicht sein, dass Kultureinrichtungen, die gefördert werden, immer wieder um eine Anpassung der Förderhöhe kämpfen müssen. Eine Dynamisierung der Förderungen entsprechend der Inflation und Lohnkostensteigerungen müsste aus Sicht der Fraktion DIE LINKE eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

„Und wo immer die Stadt Auftraggeber von Kultur ist, fordern wir eine gerechte Vergütung. Deshalb haben wir einen Antrag eingebracht, dass bildende Künstlerinnen und Künstler für Ausstellungen bei kommunalen Veranstaltungen eine festgelegte Mindestvergütung garantiert wird. Die Stadt Karlsruhe soll in diesem Sinne Vorbild für andere Veranstalter*innen werden,“ so abschließend Mathilde Götte