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DIE LINKE fordert gute und sichere Fahrradstraßen in Karlsruhe

Mit dem Antrag für die Anlage von Pop-Up-Radwegen in Karlsruhe, der in der Verwaltung bearbeitet und in den Ausschüssen weiter besprochen  wird, hatte die Fraktion DIE LINKE gefordert, den Fahrradfahrer*innen in Karlsruhe in Corona-Zeiten mehr Fläche und damit mehr Sicherheit zu geben. Der Antrag wurde von der Stadtverwaltung aufgegriffen und die Anlage eines Pop-Up-Radwegs in der Siemensallee als auch in der Hans-Thoma-Straße wird aktuell geprüft.

Der aktuelle Antrag, der im kommenden Gemeinderat, am 28. Juli behandelt werden soll, schließt dort an und fordert eine dauerhafte Aufwertung der Fahrradstraßen in Karlsruhe.

„Es ist eigentlich nicht tragbar, dass die Stadt Karlsruhe neue Fahrradstraßen in Karlsruhe bisher nicht entsprechend der aktuellen Regelwerke, auch des  Landes Baden-Württemberg, angelegt hat. Beispielsweise mangelt es an Vorfahrtsregelungen für den Radverkehr und Kreuzungen wurden bisher nicht durchgehend ausreichend markiert“, so die LINKE-Stadträtin Mathilde Göttel. Die Stadtverwaltung verspricht in Ihrer Stellungnahme, zukünftig entsprechend der Regelwerke zu bauen. Eine Zusage für den Umbau der bestehenden Straßen in einer festgelegten Frist von 2 Jahren ist noch nicht erfolgt und wird demzufolge im kommenden Gemeinderat von der Fraktion DIE LINKE zur Abstimmung gebracht werden.

Außerdem ist es ein Anliegen des Antrags, in bestehenden und neuen Fahrradstraßen die Gefahren durch den Autoverkehr weiter zu reduzieren und somit attraktive Radverkehrswege für Fahrradfahrer*innen aller Altersgruppen zu schaffen. „Gerade in der Sophienstraße sind vorbeidrängelnde Autofahrer*innen und die große Anzahl der durchfahrenden Autos immer wieder ein Problem. Wir fordern eine Sperrung von Fahrradstraßen für den Kfz-Verkehr bzw. zumindest für den Durchgangsverkehr. Mit unserem Antrag bitten die Verkehrsplaner*innen im Rathaus entsprechende Modelle zu entwickeln“, so abschließend Mathilde Göttel. „Karlsruhe sollte den Titel als fahrradfreundlichste Stadt Deutschland als Ansporn für nicht nachlassende Aktivitäten sehen.“